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für die Erweiterung des Kriegerdenkmals in Goßmannsrod
Liebe Einwohner von Goßmannsrod, werte Interessenten am Kriegerdenkmal unseres Ortsteiles Goßmannsrod,
aufgrund zahlreicher und vielfältiger Hinweise, Anregungen und Bitten planen wir die Erweiterung des Kriegerdenkmales auf dem Friedhof in Goßmannsrod. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, auch den Bürgern des Ortsteiles Goßmannsrod, die im II. Weltkrieg gefallen sind, ein Denkmal als sichtbares Zeichen unseres ehrenden Gedenkens zu setzen. In Anpassung an das bestehende Denkmal sollen Platten mit den Namensinschriften dieser Opfer des II. Weltkrieges versehen und am Kriegerdenkmal angebracht werden (bzw. daneben). Die Schaffung dieses bedeutsamen Zeugnisses menschlicher Geschichte ist allerdings mit Kosten in Höhe von ca. 5.500 € verbunden. Leider gibt es dafür keine Fördermittel, so dass sich die Gemeinde derzeit außerstande sieht, die Gesamtsumme alleine aus eigenen Haushaltsmitteln zu finanzieren. Die Jagdgenossenschaft Goßmannsrod hat sich bereit erklärt, für das Denkmal 1.500,00 € zu spenden. Der Bauhof der Gemeinde wird die Fundamentarbeiten ausführen. Aus diesem Grund appellieren wir an Sie, Ihr Interesse am Gelingen unseres Vorhabens durch eine Spende zu bekunden. Dafür haben wir ein Spendenkonto eingerichtet. Ihre Spende zahlen Sie bitte auf folgendes Konto ein:
Konto-Nr.: 552 541 2030 Bankleitzahl: 840 948 14 vr bank Südthüringen eG
Wir schätzen Ihr Engagement, vertrauen auf Ihre Unterstützung und bedanken uns schon jetzt für jede eingehende Spende. Sollten Sie noch Fragen oder Hinweise zur geplanten Erweiterung unseres Kriegerdenkmals haben, so wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns oder Herrn Rainer Güth in Goßmannsrod. Wir sind voller Gewissheit, dass wir gemeinsam eine Lösung im Interesse des Gemeinwohls unseres Ortes in absehbarer Zeit finden werden.
Rädlein Bürgermeister
Erweiterung des Kriegerdenkmals in Goßmannsrod
Die Platten sollen mit folgenden Inschriften versehen werden:

| Gefallene des 2. Weltkrieges |
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| Name, Vorname |
* |
+ |
Ort |
| Langguth, Otto |
? |
1942(Unfall b. Wache) |
Dtld ? |
| Brehm, Hermann |
18.10.1919 Goßm. |
verm. |
? |
| Mühlfeld,August |
1913 Goßm. |
1944 |
Ostfront |
| Oberender, Ernst |
? |
? |
? |
| Heß, Heinz |
? |
? |
? |
| Dressel, Otto |
5.3.1921 Goßm. |
1943 |
Stalingrad |
| Wirsing, Frank, Paul, Karl |
17.4.1920 Goßm. |
11.5.1944 |
SU, Brody |
| Machold, Alfred |
1908 Goßm. |
verm. 1942 |
? |
| Göhring, Willi |
1922 Goßm. |
1942 |
Ostfront |
| Eckhardt, Max, Walt. Kurt, Otto |
9.11.1923 Goßm. |
30.11.1943 |
Kriwoi Rog/SU (Kanunka, HVPI.) |
| Bätz, Paul |
1921 Goßm. |
1942 |
? |
| Hofmann, Willi |
3.10.1903 |
1944 verm. |
UdSSR |
| Hofmann, Arno, Rich. Ernst |
29.10.1908 Goßm. |
5.5.1944 |
SU/Krim |
| Hartleb, Max, Ernst Hermann |
16.3.1920 Goßm. |
14.6.1943 |
U-Boot |
| Werner Karl Otto |
8.10.1922 Poppenwind |
15.9.1942 |
? |
| Otto Fritz Aug. Zapf |
29.3.1927 Goßm. |
vermißt |
? |
| Eckhardt, WErner |
14.12.1922 Goßm. |
22.4.1946 |
Gefangensch., Kowel, SU |
| Kupfer, Otto, Fritz, Walter |
21.8.1920 Goßm. |
15.9.1942 |
SU |
| Straub, Otto |
16.4.1916 |
23.9.1941 |
SU |
| Straub, Curt Edwin |
25.11.1909 |
16.1.1943 |
Leningrad |
| Schilling, Kurt |
1925 Goßm. |
verm. 1944 |
SU |
| Büttner, Ernst |
1922 Goßm. |
1945 |
Westfront (Oberhausen) |
| Traut, |
9.10.1924 |
21.5.1944 |
Lazar. Leuna |
| Wilhelm, Hermann |
Goßm |
? |
? |
| Wirsing, Julius Karl |
20.11.1907 Goßm. |
6.1.1944 |
Wasilewska SU |
| Dreßel, Max |
1911 Goßm. |
1942 |
Jaroslawl 'SU |
| Hopf, Alfred |
1902 Goßm. |
1944 |
? |
| Wehner, Max |
? |
? |
? |
| Dreßel, Werner |
1924 Goßm. |
1945 verm. |
Weichselbogen / Polen |
| Wirsing, Otto |
? |
1948 |
SU / Gefangenschaft |
| Otto, Erich |
1923 Goßm. |
verm. 1944 |
Westfront |
| Fischer, Hermann |
1908 Hibu. |
verm.1944 |
Ostpreußen |
| Heß, Kurt |
1914 Waldau |
1941 v. Partisanen erschossen |
Boronowskisee/ Leningrad |
| Oppel, Fritz (heute Anw. Brehm / Zang Schulzengasse) |
13.9.1913 Goßm. |
26.6.1941 |
Slonim b. Orel / SU / Uffz. |
| Zang, Arthur |
20.5.1915 Goßm. |
7.9.1939 |
Polen |
| Eckhardt, Kurt |
30.5.1923 Goßm. |
16.1.1942 |
Lazarett Erfurt |

Die Gemeindeverwaltung ist bemüht, möglichst allen Opfern aus dem Ortsteil Goßmannsrod ein ehrendes Gedenken zu setzen. Deswegen sind wir dankbar für Zusätze oder neuer Informationen zu dieser Gefallenenliste. Voraussetzung ist jedoch das Vorhandensein offizieller Dokumente. Angehörige von Opfern des II. Weltkrieges, die Änderungen oder Zusätze wünschen, werden gebeten, dies in der Gemeindeverwaltung Veilsdorf, Zimmer 3 (Fr. Hanft) oder bei Herrn Rainer Güth in Goßmannsrod zu beantragen.

Der Ortsteil Goßmannsrod liegt hin zum Randgebiet des Thüringer Waldes am Zusammenfluß der Brünna mit der Weißa und des sogenannten Seewassers zur Schwaba zwischen dem Thomasberg (Schackendorfer Berg) und dem Bürdener Rangen nordwestlich von Eisfeld. Den Namen will man von der Verbindung mit dem Kloster "Gottesmannsrod", welches auf dem Thomasberg gestanden haben soll, ableiten. Die Ortsbezeichnung änderte sich von Goßmerode über Goßmannsroth, dann Goßmannsroda bis Goßmannsrod im Laufe der Jahrhunderte nur recht wenig.
Wesentlichste Elemente der waldreichen Umgebung sind die terassenförmigen Hangwiesen, das idyllische Schwaba- und Waißatal und die natürlichen Seerosenteiche im Waißagrund. Man hat einen wunderschönen Ausblick auf das Oberland bis zum Rennsteig.
Im Jahr 1993 wurde Goßmannsrod nachVeilsdorf eingemeindet.
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| Ortsteil 98669 Goßmannsrod (Vorwahl: 036878) |
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| Einwohner gesamt |
391 (Stand 6/2008) |
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| Fläche in ha |
547 |
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